Eisfeld (Foto: Andreas Kuhrt)
Eisfeld (Foto: Andreas Kuhrt)
Eisfeld
Karte

Tourist-Information

Markt 2
98673 Eisfeld
T 03686.300308
F 03686.615617
touristinfo(at)stadt-eisfeld.de
www.stadt-eisfeld.de/...

Stadt Eisfeld

Marktstraße 2
98673 Eisfeld
T 03686.3902-0
F 03686.3902-80
stadtverwaltung(at)stadt-eisfeld.de
www.stadt-eisfeld.de

Geschichte

  • Im 8. Jh. Gründung einer bäuerlichen Siedlung im Talgrund der Werra, 6 "Wächterhöfe" unterhalb einer fränkischen Befestigungsanlage, der späteren Burg.
  • 802 Erste Erwähnung, Graf Erpho, ein Verwandter des Namensgebers Graf Asis, vererbt seine Besitzungen in "Asifeld" dem Kloster Fulda.
  • 12. Jh. Auf der Anhöhe im Umkreis der Burg entsteht ein Marktflecken, die spätere "Neustadt".
  • 1323 erhält der Hennebergische Marktort Esevelt an der Handelsstraße Nürnberg - Erfurt durch König Ludwig den Bayern das Recht, eine Stadtmauer zu errichten
  • 1342 fränkisches Stadtrecht
  • 1488 - 1535 Bau der spätgotischen Dreifaltigkeitskirche, Wirkungsstätte der Reformatoren Nikolaus Kindt und Justus Jonas.
  • Im 16. Jh. entstehen Lateinschule, Pfarrhaus und "Deutsche Schule" (Mägdleinschule).
  • 1632 und 1640 Im Dreißigjährigen Krieg wird Eisfeld zweimal völlig zerstört und zu einem unbedeutenden Landstädtchen.
  • 1813 - 1865 lebte der Dichter Otto Ludwig aus Eisfeld, Verfasser der Erzählungen "Die Heiterethei" und "Zwischen Himmel und Erde".
  • 1822 vernichtet ein Großbrand das Stadtzentrum.
  • 1858 Durch die Eröffnung der Werra-Eisenbahn entwickelt sich Eisfeld zur Industriestadt (Holz, Spielwaren, Porzellan, Metallverarbeitung).
  • 1949 wird Eisfeld eine Grenzstadt im Süden der DDR. Bis 1972 liegt die Stadt in der 5-km-Grenz-Sperrzone
  • 1973 entsteht an der F4 eine Grenzübergangsstelle (GÜST) nach Rottenbach, Bayern.
  • 10.11.1989 Ab 4 Uhr wird der Grenzübergang Eisfeld geöffnet.
  • 1990 Nach der Grenzöffnung wurden alle Gebäude der GÜST Eisfeld bis auf den Grenzturm (BUND Informationspunkt) abgetragen und eine Raststätte an der B4 angelegt.

Eingangspforte des Thüringer Waldes

Die Stadt Eisfeld mit ihren 6000 Einwohnern liegt am Oberlauf der Werra, etwa 500 m ü. NN, eingebettet in einer idyllischen Landschaft. Man bezeichnet sie als Eingangspforte des Thüringer Waldes. Der Benutzer des Werra-Burgen-Steigs wird beeindruckt durch ein abwechslungsreiches Bild der Landschaft. Idyllische Dörfer sind umgeben von ausgedehnten Mischwäldern, Weidewiesen und Ackerfluren. Zahlreiche Biotope mit vielfältiger Fauna und Flora laden den Wanderer und Radwanderer zum Verweilen ein.
Der Rennsteig ist ein beliebtes Ausflugziel und Wanderparadies für jung und alt. Zur Erkundung der malerischen Landschaft im "Grünen Herzen Deutschlands" und von Wirkungsstätten bekannter Dichter und Poeten bietet die Stadt Eisfeld mit ihrer 1200-jährigen Geschichte einen idealen Ausgangspunkt.
Besonders sehenswert sind der historische Stadtkern mit Dreifaltigkeitskirche, Pfarrhaus, alter Schule, Stadtmauer und Schloss Eisfeld. Die Touristinformation und das Museum "Otto Ludwig" haben ihren Sitz im Schloss Eisfeld, einer mittelalterlichen Burganlage aus dem 11./12. Jahrhundert. Heute präsentiert das Museum eine der umfangreichsten Ausstellungen mit Thüringer Porzellanen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.

Touristische Angebote

Museum im Schloss Eisfeld Ausstellungen: Thüringer Porzellan, Stadtgeschichte, Volkskunde, Otto-Ludwig, Sonderausstellungen www.stadt-eisfeld.de/...

Schlossgarten

Otto-Ludwig-Garten